Prüfmethodik

Transparent darüber, wie jede Warnung entsteht — denn Ihr Vertrauen ist iscams größtes Gut.

1. Datenquellen

iscam konzentriert sich auf Websites und Plattformen mit Anzeichen aktueller Betrugsmaschen — Namen, die breit diskutiert, stark beworben werden und tatsächlich Schaden verursachen — statt auf kurzlebige Klon-Sites, die nach wenigen Tagen wieder verschwinden.

  • Meldungen der Community: Nutzer senden Website-Links mit Gründen und Beweisen über das Meldeformular.
  • Redaktionsteam: beobachtet aktiv Betrugsmaschen, die sich in sozialen Medien und Gruppen verbreiten.

2. Prüfverfahren (vor der Veröffentlichung)

  • Direkte Prüfung: Besuch der Website, Erfassung von Werbeinhalten, Richtlinien und Kontaktinformationen.
  • Rechtlicher Abgleich: Prüfung von Betriebslizenzen (für Finanzen, Kredite, Bildung …), Domain-Infos und der dahinterstehenden juristischen Person.
  • Mehrquellen-Synthese: Abgleich mit Meldungen mehrerer unabhängiger Nutzer und weiterer seriöser Warnquellen.
  • Risikobewertung: Einstufung anhand der Skala unten, mit Auflistung jeder gemeldeten Betrugsmasche.

3. Risikobewertungsskala

  • Sehr hohes Risiko — Eindeutige Betrugsbeweise, erheblicher Schaden läuft — unbedingt meiden.
  • Hohes Risiko — Mehrere schwerwiegende Betrugsanzeichen erfasst.
  • Mittleres Risiko — Ungewöhnliche Anzeichen — vorsichtig sein und weiter prüfen.
Wichtiger Hinweis: iscam-Bewertungen sind Warnungen auf Basis der Informationen zum Veröffentlichungszeitpunkt. Eine Website kann sich mit der Zeit ändern — wir aktualisieren den Status, sobald neue Informationen vorliegen. Falls Sie Website-Betreiber sind und eine Warnung für unzutreffend halten, kontaktieren Sie uns zur Überprüfung.

4. Betrogen worden? Handeln Sie jetzt so

  • Alle Beweise sichern: Transaktions-Screenshots, Kontoauszüge, Nachrichten, Verträge — nichts löschen.
  • Anzeige erstatten: bei der nächsten Polizeidienststelle oder über die Notrufnummer. Je früher, desto besser.
  • Bank informieren: Falls Sie gerade überwiesen haben, kontaktieren Sie sofort Ihre Bank für Sperrung/Nachverfolgung.
  • Andere warnen: Melden Sie die Website an {site}, damit sie in die Warnliste aufgenommen wird.
  • Vorsicht vor „Rückhol-Services“: Nach einem Betrug werden viele Opfer ein zweites Mal betrogen — von „Geld-zurück-Services“. Kein seriöser Dienst garantiert 100 % Rückholung.

Eine neue Betrugs-Website entdeckt?

Senden Sie uns Ihre Meldung — das iscam-Team prüft sie und veröffentlicht eine Warnung zum Schutz der Community.